Holzvergaserkessel

Im Holzvergaserkessel werden die einzelnen Stufen der Holzverbrennung, nämlich Holzvergasung und Holzgasverbrennung räumlich und zeitlich voneinander getrennt. Dadurch werden sehr niedrige Schadstoffemissionen und ein sehr hoher Wirkungsgrad erreicht.

Das Holz wird chargenweise dem Heizkessel zugeführt und vergast.

Beispiel VIESSMANN VITOLIG 200:

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1 – drehzahlgeregeltes Saugzuggebläse für modulierenden Betrieb
2 – Regelung
3 – Wärmedämmung
4 – Heizflächen
5 – Heizflächenreinigung
6 – Edelstahl-Füllraum
7 – Fülltür
8 – schamottierte Entgasungszone
9 – Brennkammer aus Spezialkeramik
10 – Aschenkasten
11 – Primär- und Sekundärluftöffnungen

Im Füllraum werden die Holzscheite durch den Entzug von Sauerstoff nur durchgeglüht. Es entsteht keine Flamme, da zur Flammenentwicklung dem Holzgas der nötige Sauerstoff fehlt. Durch das drehzahlgeregelte Saugzuggebläse wird die passende Holzgasmenge vom Glutstock in die Keramik-Brennkammer gesaugt und über Drehschieber-Lufteinlässe mit Sauerstoff angereichert. Das zündfähige Holzgas verbrennt sauber mit hohen Temperaturen sowohl im Teillast- als auch im Volllastbetrieb. Durch die bedarfsabhängige Erzeugung des Holzgases ist die Kesselleistung im Bereich von 50 bis 100% regelbar, der feuerungstechnische Wirkungsgrad beträgt bis zu 92% und die Emissionswerte sind niedrig.

Optimal ergänzt wird ein Festbrennstoffkessel mit einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung wie im folgenden Schema:

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